
Das Unternehmen Apsus GmbH verfolgt einen holistischen nachhaltigen Ansatz und betrachtet in verschiedenen Projekten die gesamte Wertschöpfungskette, von der Rohstofferzeugung
bis hin zur Entsorgung oder Rückführung in den textilen Kreislauf.
Die Apsus GmbH kann auf umfangreiches Knowhow aus bisherigen Projekten (etwa im Bereich der Kreislaufwirtschaft von Bekleidung oder Schuhen) zurückgreifen. Die gewonnene Kompetenz wird das Unternehmen in das Vorhaben ZirTex einbringen und Sammel- und Sortiersysteme für die Erkennung und Klassifizierung gebrauchter Schutztextilien mitentwickeln. Im Rahmen der Arbeit für die Genossenschaft Cibutex ist die Apsus GmbH bereits an der
Entwicklung nachhaltiger textiler Lösungen beteiligt. Die Genossenschaft arbeitet eng mit Upcyclern zusammen, um große Mengen an B2B-Alttextilien (Krankenhäuser, Hotelerie) zu recyceln, zu dem wird Forschung und Entwicklung in diesem Bereich betrieben. Das Netzwerk und Knowhow bringt Apsus mit ein.

Die Bardusch GmbH & Co. KG ist ein Dienstleister der Bekleidungsindustrie und hat dadurch langjährige Erfahrung in der Reinigung von Textilien und insbesondere Arbeitskleidung. Vor der Reinigung werden Kleidungsstücke manuell auf Schäden geprüft und hinsichtlich sinnvoller Reparatur bewertet sowie repariert. Bardusch arbeitet für die Autobahn GmbH und bringt dadurch beste Voraussetzungen zum Thema “Entwicklung des digitalen Schadensmanagements und effizienter Reparaturmethoden” mit Schwerpunkt Arbeitskleidung & PSA mit. Bardusch verfügt über 20 deutsche Standorte mit 2600 Mitarbeitern.
Der Circular MTC ist ein sächsischer Verein mit dem Schwerpunkt Leichtbau und Kreislaufwirtschaft unterschiedlicher Materialien, Komponenten und Systeme. Seine Ziele sind der Aufbau und die Erweiterung von wissenschaftlichem und technischem Know‐how etwa im Bereich Forschung und Entwicklung von Werkstoffen, Produkten und Verfahren für eine effiziente Produktion
und Kreislaufwirtschaft unter Berücksichtigung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten. Ferner verfolgt er folgende Zwecke:
- Regionale, nationale und internationale Vernetzung etwa mit Unternehmen, Verbänden, Vereinen, Behörden, Forschungseinrichtungen und Universitäten, Aufbau von Clustern,
- Akquise von Finanzierungs- und Fördermitteln,
- Durchführung von Markt-, Potential-, Standort- und Risikoanalysen sowie Entwicklung von Strategien,
- Projektinitiierung und -bearbeitung im Bereich Leichtbau und Kreislaufwirtschaft aber auch der Automatisierung und Digitalisierung,
- Knowhow-Transfer, Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung,
- Aufbau innovativer Lieferketten für eine nachhaltige Wertschöpfung,
- Aktivitäten zur Vermarktung und Verwertung.
Somit hilft der Circular MTC im Projekt der Ressourcenproblematik zu begegnen sowie innovative Wertschöpfung und die Klimaneutralität zu fördern. Als wichtiges Projekt ist hier der Circular Saxony (Innovationscluster der Kreislaufwirtschaft) zu benennen. Erfahrung mit Recycling für diverse Projektpartner.

Die Autobahn GmbH ist assoziierter Partner im Verbundprojekt. Bei der Autobahn GmbH fallen erhebliche Mengen ans gebrauchten Schutzkleidungstextilien an, die momentan entsorgt werden. Das Unternehmen steuert zu den geplanten Entwicklung sowohl sein Know-how als auch gebrauchte Textilien bei.
Das Deutsche Institut für Normung e.V. ist die unabhängige Plattform für Normung und Standardisierung in Deutschland und weltweit. DIN steuert als gemeinnütziger und privatwirtschaftlich organisierter Verein Normungsprozesse, in den ca. 37.500 Experten aus Wirtschaft und Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand ihr Fachwissen einbringen. Marktgerechte Normen und Standards fördern den weltweiten Handel und unterstützen die Rationalisierung,
Qualitätssicherung, Sicherheit und Verständigung sowie den Schutz der Gesellschaft und Umwelt.
Als Partner von Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft begleitet DIN interdisziplinäre Forschungsprojekte im Rahmen der nationalen und europäischen Forschungsförderung. Mit Normungs- und Standardisierungsaktivitäten (z.B. mit der Erstellung einer DIN SPEC oder CWA) trägt DIN wesentlich zu einer besseren Marktfähigkeit und damit zu einem schnelleren Markttransfer von innovativen Lösungen bei. Zusätzlich ermöglicht DIN die öffentliche Zugänglichkeit
für die weitere Anwendung der Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung und unterstützt mit seiner großen Reichweite innerhalb und außerhalb Deutschlands die Verbreitung der Ergebnisse.

Die Firma Lions Spirit GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung und den Betrieb digital gestürzter Prozesse für den Bereich der on Demand Produktauswahl und Produkt Individualisierung.
Das Prozessnetzwerk ist auf eine schnelle und präzise Vermessung von Körper- und Ergonomie Anforderungen, sowie die gezielte und effiziente Abfrage von Parametern, welche die Auswahl des Zielproduktes definieren, ausgelegt. Die Ergebnisse werden in Hard- und Soft-Customization Prozessen verarbeitet.
Die Wirtschaftsfelder der Firma liegen in den Bereichen Bike, Textil, Human Interfaces und Medical Technology im Raum DACH und Benelux.
Lions Spirit ist der Spezialist für Body-Scanning sowie digitale, datengetriebene und vernetzte Geschäftsmodelle der Zukunft, wobei Body-Scanning erlaubt analoge Prozesse in die datengetriebene
Ökonomie zu transformieren. Die biomechanische Big Data Technologie basiert auf den Body-Scanning Systemen von Lions Spirit und Customizing Prozessen, die Lions Spirit selbst entwickelt, produziert und platziert. So werden etwa Bikes, Sättel, Griffe, Schlafsysteme mit Matratze und Unterfederung, Bekleidung speziell im Arbeitsschutz wie für Polizei, Feuerwehr usw. auf die körperspezifische Anthropometrie, Volumina und biomechanische Anforderungen zugeschnitten.
Durch den Einsatz im Projekt werden die modularen und nachhaltigen Bekleidungsstücke auf den Nutzer zugeschnitten und somit Ressourcen eingespart. Ferner erlaubt die Mensch-Maschine-
Schnittstelle die digitale Vernetzung und das Zusammenspiel mit der digitalen Plattform sowie dem Kundenmanagement-System.

Als Leitinstitut für ressourceneffiziente Produktion und Abläufe entwickelt das Fraunhofer IWU mit seinen 670 Mitarbeitern Bauteile, Systeme, Technologien, intelligente Produktionsanlagen und Prozessketten für Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg. Im Fokus von Wissenschaft und Auftragsforschung stehen Bauteile, Verfahren und Prozesse sowie die zugehörigen komplexen Maschinensysteme – die ganze Fabrik. Dabei hat das Fraunhofer IWU
ganz im Sinne regenerativer Systeme und der Kreislaufwirtschaft die gesamte Prozesskette im Blick sowie deren Umwelteinfluss.
Die Entwicklung innovativer Leichtbaustrukturen und Technologien zur Verarbeitung neuer Werkstoffe z.B. mittels innovativen Preform- und Textiltechnologien sind dabei wichtige Erfolgsfaktoren.
Entwickelte innovative Lösungen erlauben dem Fraunhofer IWU wirtschaftlich und erfolgreiche zirkuläre Prozesse umzusetzen. Bereits umfangreiche Aktivitäten im Bereich Kreislaufwirtschaft können mittels des geplanten Projekts ausgebaut und auf ein neues Level
gebracht werden. Zu den bisherigen Projekten, anhand derer das Knowhow aufgebaut werden konnte, zählen Projekte wie Dig-CirclE (Digitalization in the Circular Economy of high-performance
Composites), FiberEUse (Large scale demonstration of new circular economy valuechains based on the reuse of end-of-life fiber reinforced composites), ReCarbo (Repair Technologies
for Carbon Fiber Reinforced Aircraft Structures) usw.

Held entwickelt Bekleidung zum Schutz vor Verletzungen bei Arbeit und Kälte und bietet durch perfekte Verarbeitungsqualität den Kunden maximalen Komfort und Nutzen. Seit den 70er Jahren entwickelt und vertreibt Held Motorradbekleidung auf höchstem Leistungsniveau. Steigendes Modebewusstsein, Änderungen der Bedürfnisse und angepasste Funktionalität sorgen für die Berücksichtigung neuer Materialien und zirkulärer Prozesse. Innovationen, ständige Verbesserungen und hohe Flexibilität sind dafür nötig und sollen mit diesem Projekt gepuscht werden. Mit über 130 Mitarbeitern und durch langfristige Zusammenarbeit mit mehr als 3000 Händlern in Europa bietet Held beste Voraussetzungen die Projektziele zu erreichen.

Texulting ist ein führender Dienstleister in der Region Mitteldeutschland, der mittelständische Unternehmen in den Bereichen Nachhaltigkeitsmanagement, nachhaltige Innovationsgestaltung und CO2-Bilanzierung unterstützt. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der technischen Textilien und der Gestaltung kreislauffähiger Produkte, Systeme und Verfahren. Das Unternehmen ist überzeugt, dass Lösungen für diese Herausforderungen bereits im Design beginnen müssen. Gleichzeitig sind die Arbeiten auch umfassend zu bilanzieren und entlang des gesamten Lebenszyklus zu bewerten. Auf die Entwicklung spezifischer Systeme für die Schutzkleidungsindustrie legt das Unternehmen den Schwerpunkt seiner Entwicklungsarbeiten im Vorhaben ZirTex, in dem es seine umfangreiche Erfahrung und Expertise im Bereich der nachhaltigen Textilentwicklung einbringt.
Das Unternehmen Texulting GmbH verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Entwicklung nachhaltiger textiler Wertschöpfungsketten. Im Rahmen des GETS-Vorhabens hat das Unternehmen dazu beigetragen, soziale und ökologische Kompetenzen in der äthiopischen Textilindustrie zu stärken. Zusätzlich hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen eine Studie veröffentlicht, die den aktuellen Stand der CSR Bemühungen in der Branche analysiert und zukünftige Potenziale aufzeigt. Die Studie von Texulting GmbH und dem Freistaat Sachsen dient als wichtige Ressource für die Bewertung der Fortschritte
in der Textilindustrie und bietet einen Leitfaden, wie Unternehmen ihre sozialen und ökologischen Verantwortlichkeiten weiterentwickeln können. Durch die Kombination von praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Forschung trägt Texulting GmbH dazu bei, die Textilindustrie auf einen nachhaltigeren und verantwortungsbewussteren Weg zu führen. Diese Bemühungen sind ein Beispiel für das Engagement des Unternehmens, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Textilindustrie zu fördern und zu stärken.

Die Professur für Technisches Design an der TU Dresden gehört zu den national führenden wissenschaftlichen Einrichtungen im Bereich menschzentrierter Entwicklung technischer Produkte und Systeme. Bereits seit den 1950er Jahren werden hier sozial- und ingenieurwissenschaftliche Expertisen integriert, um technisch anspruchsvolle und wirtschaftlich erfolgreiche innovative Produkte ausgerichtet am Erleben und Verhalten unterschiedlicher Zielgruppen
systematisch zu entwickeln sowie die damit verbundenen Prozesse und Methoden zu erforschen und zu verbessern. Zu den aktuellen Schwerpunkten in Forschung, Lehre und Transfer gehört das menschzentrierte Entwickeln von Lösungen und Systemen für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. In interdisziplinären einem Team von ca. 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Design, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften sowie Psychologie
werden gemeinsam mit einem Netzwerk exzellenter Partner neuartige Lösungen für den digitalen und nachhaltigen Wandel erarbeitet.
Eine zentrale Frage ist dabei immer, wie diese Lösungen gestaltet sein müssen, um menschliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen zu adressieren und so die Akzeptanz der Transformation erreichen zu können. Projektrelevante Vorarbeiten und wissenschaftliche Expertise bestehen in Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Transferprojekten wie beispielsweise zur Akzeptanz neuer Technologien im DFG-geförderten Exzellenzcluster CeTI, zu Designstrategien mit post-consumer-Rezyklaten im BMBF-Vorhaben KIOptiPack oder neuartiger körpergetragener Arbeitsausstattung für Ottobock Industrials. Nicht zuletzt ist die Professur für Technisches Design ein wichtiger Partner in der Wissenschaftskommunikation in wissenschaftlichen und sozialen Medien oder mit dem Cosmo Wissenschaftsforum im Kulturpalast am Altmarkt Dresden.





